Förderung von Maßnahmen zum Schutz der Umwelt
Drei Wissenschaftler lieferten kürzlich im Auftrag der nordrhein-westfälischen Landesregierung bemerkenswerte Forschungsergebnisse. 2050 wird unser Planet von über neun Milliarden Menschen bevölkert sein. Ihr Verbrauch wächst nur zu zwei Dritteln nach. Energie und Trinkwasser werden zu den wertvollsten Gütern. Die Entsorgung von Müll und die Bewältigung von Abgasen birgt eine große Herausforderung. Nach Schätzungen der Forscher verdoppeln sich die Ausgaben für Umwelttechnologien auf dem Weltmarkt bis 2020 auf 3,1 Billionen EUR. Das ist mehr als der Umsatz der weltweiten Automobilindustrie. Die Politik hat erkannt, dass „Überlebenstechnologien“ geschaffen werden müssen und das nicht nur von Unternehmen, die an diesen Milliardenmärkten teilhaben wollen.
Förderberechtigt sind alle Privatpersonen, Behörden, private und staatliche Unternehmen und Nichtregierungsorganisation. Dabei existieren auf regionaler, landes-, bundes- und europäischer Ebene eine Fülle von Fördermöglichkeiten.
Ökologische Effizienz und verantwortliches Wirtschaften schützt nicht nur unsere knappen Umwelt- und Naturressourcen sondern ist gleichzusetzen mit aktivem Verbraucherschutz.
Unterstützt werden können auch Info-, Lehrveranstaltungen und Workshops für Ehrenamtliche. Die Förderprogramme betreffen z.B. Luftreinhaltung, Abwasserreinhaltung, Lärmschutz, Bodenschutz, Erschütterung, Abfallwirtschaft. Grenzüberschreitende und länderübergreifende Programme sorgen für internationale Lösungen dieser Problematik. Noch vor zwei Jahrzehnten wurden keine nennenswerten Energiemengen mit Hilfe von Solaranlagen erzeugt. Seit der Jahrtausendwende ist diesbezüglich eine Trendwende eingetreten. Das Erneuerbare Energien Gesetz, das im Jahr 2000 verabschiedet worden ist, regelt u.a. die staatliche Förderung in diesem Sektor. Der Solarmarkt hat sich sehr erfolgreich entwickelt, leider werden zur Zeit Förderungen zurückgefahren.
In Europa hat sich die Windenergie seit den 80er Jahren sehr gut entwickelt. Ihre Förderung regelt u.a. das Erneuerbare Energien Gesetz. Das Wirtschaftsforum Regenerative Energie in Münster hat festgestellt, dass die Wind- und Sonnenenergie in Nordrhein-Westfalen die höchste überregionale Bedeutung haben. Von hier aus werden auch spannende Zukunftsprojekte wie das Megaprojekt Desertec, das Sonnenenergie in Nordafrika nutzen will, um Mitteleuropa mit Strom zu versorgen, gefördert.
-
- - Bau einer mobilen Kohlendioxidwäsche
- Abscheidung von Kohlendioxid vor der Kraftwerksfeuerung
- Herauswaschung von Kohlendioxid aus dem Rauchgas von Kraftwerken
- Entwicklung emissionsfreier fossiler Kraftwerke
- Abtrennung und dauerhafte Lagerung von Kohlendioxid bei der Kohleverbrennung
- Wasserfiltrationstechnologien
- mit Sonnenenergie betriebene Wasseraufbereitungsanlage
- Wassergewinnung aus der Luft mithilfe etablierter Kältetechnik einschließlich Wärmerückgewinnung
-
- - Energiesparen
- Umwelttechnik
- Abfallwirtschaft
- Klimaschutzkredite
- Aufbau einer Infrastruktur zur Kreislaufwirtschaft
- Güterkraftverkehrsunternehmen mit schweren Nutzfahrzeugen
- Nachrüstungen mit Partikelminderungssystemen
- Wiedernutzung brachliegender Industrie- und Gewerbeflächen
- Gefahrenermittlung und Sanierung von Altlasten sowie weiterer Maßnahmen des Bodenschutzes
- ökologische Regenwasserbewirtschaftung – zur Begrünung von Dächern, zur Entsiegelung von Flächen, Gebäudeausstattung mit Regenwassernutzungsanlage und Versickerung von Niederschlagswasser
- Abwasser, Maßnahmen des Wasserbaus, Boden- und Grundwasserschutz, Kleinkläranlagen
- nicht nur Küstenschutz: Hochwasserschutz im Binnenland
